Kirchen und Kino - DER FILMTIPP

Ein ökumenisches Projekt, präsentiert jeden ersten Mittwoch im Monat Filme, die von der evangelischen und katholischen Filmarbeit in Deutschland als Film des Monats bzw. als Kinotipp der katholischen Filmkritik hervorgehoben wurden. Es sind überzeugende Filme, die unabhängig von ihrer jeweiligen geistigen Beheimatung die Sehnsucht nach dem Anderen, nach einem "Mehr des Lebens", aufrechterhalten. Test.
Der Filmtipp zeigt gelungene Filme verschiedener Genres.
Der Filmtipp möchte anregen zum genauen Hinsehen und Lust am Sehen vermitteln, aufklären und zugleich pures Kinovergnügen bereiten.
Lassen Sie sich ein auf die Welt und die Welt des Kinos.
Sentimental Value
Drama
- 133 Minuten
- FSK: 12
- 2D
Herstellungsland - Jahr: Norwegen 2025
Regie: Joachim Trier
Darsteller: Renate Reinsve, Inga Ibsdotter Lilleaas, Stellan Skarsgård
Nora und Agnes verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür - mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang? (Quelle: Verleih)
Spielzeiten
Karla
Drama
- 104 Minuten
- FSK: 12
- 2D
Herstellungsland - Jahr: Deutschland 2025
Regie: Christina Tournatzés
Darsteller: Elise Krieps, Rainer Bock, Imogen Kogge
1962, Deutschland: Die zwölfjährige Karla stellt sich mutig einer Welt entgegen, in der Kinder schweigen sollen. Sie widersetzt sich der Macht ihres Vaters, dem Schweigen ihrer Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegsieht als zuhört. Doch Karla bleibt nicht stumm - sie spricht, klagt an und verändert damit mehr, als sie je für möglich gehalten hätte. (Quelle: Verleih)
Spielzeiten
Dann passiert das Leben
Drama
- 118 Minuten
- FSK: 6
- 2D
Herstellungsland - Jahr: Deutschland 2025
Regie: Neele Leana Vollmar
Darsteller: Anke Engelke, Ulrich Tukur, Lukas Rüppel
Hans, der als Schuldirektor kurz vor der Pensionierung steht, bewegt sich für seine Frau Rita eher wie ein Gast in ihrem Leben. Der gemeinsame Sohn ist längst aus dem Haus und die langjährige Ehe der beiden folgt einer eingespielten Routine, bei der Rita den Takt vorgibt. Und wenn es nach ihr geht, gibt es keinen Grund, irgendetwas daran zu ändern. Überhaupt: sie mag keine Veränderungen. Die neuen Fliesen im Bad sind nur der Anfang von etwas, das Rita große Sorgen macht. Auf einmal werden alte Wunden wieder sichtbar. Auf einmal fällt den beiden auf, wie wenig sie über das Leben ihres Sohnes wissen. Auf einmal ist da diese Leere im Leben der beiden. Auf einmal ist nicht mehr klar, ob sie zwei Einzelne oder ein Paar sind. Doch dann passiert das Leben... (Quelle: Verleih)
Spielzeiten
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Drama
- 114 Minuten
- FSK: 6
- 2D
Herstellungsland - Jahr: Deutschland 2025
Regie: Wolfgang Becker (II)
Darsteller: Charly Hübner, Christiane Paul, Leon Ullrich
Der Film erzählt die Geschichte vom kurz vor der Pleite stehenden Berliner Videothekenbesitzer Micha Hartung (Charly Hübner), der ungewollt zum gesamtdeutschen Helden wird: Als ihn zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ein Journalist zum Drahtzieher der größten Massenflucht der DDR stilisiert, steht sein Leben plötzlich Kopf. Als Hochstapler wider Willen verstrickt sich Micha in einem Gestrüpp aus Halbwahrheiten und handfesten Lügen. Und als das fragile Kartenhaus der Geschichte um ihn herum einzustürzen droht und sein Leben so richtig im Chaos versinkt, trifft er Paula (Christiane Paul). Dass eine erfolgreiche, kluge und witzige Frau wie sie sich für einen Mann wie ihn interessieren könnte, hätte Micha nicht für möglich gehalten. Doch die sich anbahnende Liebesgeschichte wird von der Lüge überschattet. (Quelle: Verleih)